Gesche Lohmann
PR & Communications Manager Mitglieder & Kommunikation
+45 32 83 00 88 gelo@handelskammer.dkWie schätzen deutsche Unternehmen ihren Umsatz in den Jahren 2025 und 2026 ein?
Die Unternehmen erwarten überwiegend Wachstum, insbesondere auf etwas längere Sicht. Für 2025 erwarten 50 % einen höheren Umsatz als im Vorjahr, während 35 % ein unverändertes Niveau und knapp 15 % einen Rückgang erwarten. Für 2026 sind die Erwartungen noch positiver: 61 % erwarten Wachstum, 30 % einen unveränderten Umsatz und knapp 9 % einen Rückgang.
Wodurch werden die Wachstumserwartungen getrieben?
Wachstum wird in erster Linie durch Marktanteile und die Entwicklung der Branche erwartet. 76 % geben an, dass sie Marktanteile gewinnen wollen, während 48 % auf ein allgemeines Wachstum in ihrer Branche verweisen. Darüber hinaus werden unter anderem neue Partnerschaften und eine verbesserte Logistik als beitragende Faktoren genannt.
Warum rechnen einige Unternehmen mit Stagnation oder Rückgang?
Branchenentwicklung und Wettbewerb spielen eine zentrale Rolle. 56 % verweisen auf Stagnation oder Rückgang in ihrer Branche, während 44 % einen Verlust von Marktanteilen erwarten. Darüber hinaus werden unter anderem Gesetzesänderungen, Versorgungsengpässe sowie Faktoren wie künstliche Intelligenz und Zollpolitik genannt.
Wie entwickelt sich die Beschäftigungslage nach Angaben der Unternehmen?
Die meisten erwarten ein stabiles Beschäftigungsniveau. Für 2025 rechnen 68 % mit einer unveränderten Mitarbeiterzahl, 26 % mit einem Anstieg und knapp 6 % mit einem Rückgang. Für 2026 erwartet etwas mehr als die Hälfte weiterhin ein unverändertes Niveau, während 37 % mehr Mitarbeiter und knapp 9 % weniger erwarten.
Wie wird Dänemark als Wirtschaftsstandort bewertet?
Dänemark wird weiterhin als stabil und attraktiv wahrgenommen. 65 % sind der Meinung, dass die Attraktivität in den letzten drei Jahren unverändert geblieben ist, während 27 % eine Verbesserung und knapp 8 % eine Verschlechterung feststellen. Zu den positiven Faktoren zählen unter anderem Wirtschaftswachstum und politische Stabilität, während zunehmende Bürokratie und Protektionismus als Herausforderungen genannt werden.
Welche Herausforderungen stellen für die Unternehmen die größten Herausforderungen dar?
Arbeitskräfte und Kosten sind die größten Hindernisse. 37 % nennen den Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften als größte Herausforderung, gefolgt von Lohnkosten (34 %) und der Zusammenarbeit mit Behörden wie dem Finanzamt - SKAT (26 %). Darüber hinaus werden die internationale Zollpolitik und zunehmender Protektionismus genannt.
Wie verteilen sich die Unternehmen geografisch und strukturell?
Die Mehrheit ist in der Hauptstadtregion ansässig und konzentriert sich dort. 62 % der Unternehmen befinden sich in der Region Hauptstadt, gefolgt von Mitteljütland (14 %) und Süddänemark (12 %). 45 % sind seit über 20 Jahren in Dänemark tätig, und 78 % beschäftigen Mitarbeiter in Dänemark. Über die Hälfte hat bis zu 20 Mitarbeiter.
Die Umfrage wurde von der Deutsch-Dänischen Handelskammer unter deutschen Unternehmen mit Aktivitäten in Dänemark durchgeführt. Sie wurde im Zeitraum vom 9. April bis zum 9. Mai 2025 an 2.197 Personen versandt, und 103 Befragte nahmen daran teil, was einer Rücklaufquote von ca. 4,7 % entspricht.
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