Dänische Verkehrsinfrastruktur erhält Verjüngungskur für 15 Milliarden Euro

Die dänische Regierung hat letzte Woche beschlossen, in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Insgesamt etwa 15 Mrd. EUR sollen für Projekte im Straßen- und Schienennetz zwischen 2021 und 2030 und darüber hinaus bereitgestellt werden.

Straßennetz: Förderung mit 8,2 Mrd. EUR
Der Investitionsplan 2030 soll u.a. Herausforderungen im Autobahnnetz lösen und den lokalen und regionalen Anschluss an das übergeordnete Straßennetz sichern. Auf den dänischen Autobahnen findet ein Drittel des Straßenverkehrs in Dänemark statt. Mit neuen Projekten für 8,2 Mrd. EUR will man der Überlastung entgegenwirken.

Insbesondere „das große H" – das Autobahnnetz auf den Strecken von Nordjütland bis zur deutschen Grenze, zwischen Helsingør und Rødby sowie zwischen Esbjerg und Kopenhagen – wird ein enormes Verkehrsaufkommen erleben. Deshalb priorisiert die Regierung Ausbau und Neubau dieser Strecken.

Dänische Bahn zukunftssicher machen
Der Investitionsplan 2030 soll das dänische Schienennetz im Zeitraum 2021-2030 umfassend modernisieren. 6,8 Mrd. EUR sollen die dänische Staatsbahn konkurrenzfähig machen. Die wichtigsten Projekte für das kommende Jahrzehnt sind:

- die weitere Elektrifizierung der Bahn
- das neue moderne Signalsystem
- der Einkauf des „Zuges der Zukunft", der standardmäßiger Elektro-Zug werden soll

Gute Nachrichten also für Unternehmen im Straßen- und Schienenbau, die Geschäftsmöglichkeiten in Dänemark suchen. Und auf lange Sicht können sich alle freuen, die die dänischen Verkehrswege nutzen. Das gilt nicht nur für die Logistiker, sondern auch für die deutschen Urlauber auf dem Weg an die dänische Küste.

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