Ninna Suhr Poulsen
Head of Members & Communications, HR Manager Mitglieder & Kommunikation
+45 33 41 10 36 nsp@handelskammer.dkDeutschland ist nicht in den UN-Sicherheitsrat für die Periode 2027-2028 gewählt worden. Das Ergebnis schwächt den Anspruch der Bundesregierung, die internationale Rolle Deutschlands über das zentrale UN-Gremium zu stärken.
Die Bundesregierung hat einen Handlungsplan für mehr Kreislaufwirtschaft beschlossen. Ziel ist es, mehr Materialien wiederzuverwenden und die Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu verringern. Der Plan erhält breite Unterstützung, allerdings fordern sowohl Unternehmen als auch Umweltorganisationen stärkere und verbindlichere Maßnahmen.
In Deutschland gibt es mehr Rentnerinnen und Rentner als je zuvor. Die Entwicklung erhöht den Druck auf das Rentensystem, weil zugleich mehr Menschen früher aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Damit rückt die Frage nach Reformen stärker in den Fokus.
Das ifo-Institut blickt etwas positiver auf die deutsche Wirtschaft. Gründe sind bessere internationale Aussichten und starke öffentliche Investitionen. Die langfristigen Wachstumsperspektiven bleiben laut Einschätzung jedoch weiterhin schwach.
Die deutschen Exporte sind zum dritten Mal in Folge gestiegen. Der Zuwachs geht vor allem auf eine stärkere Nachfrage aus Europa und den USA zurück. Ökonominnen und Ökonomen sehen die weiteren Aussichten dennoch als unsicher, weil die Industrie weiterhin mit schwachem Wachstum und sinkenden Auftragseingängen zu kämpfen hat.
Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Ein wichtiger Grund ist die geringere Zahl neuer Einstellungen. Die Entwicklung macht deutlich, dass die Industrie weiterhin vor strukturellen Herausforderungen steht.
BMW hat die Prognose für Absatz und Ergebnis im Jahr 2026 gesenkt. Hintergrund sind eine schwache Nachfrage in China und unsichere globale Marktbedingungen. Der Konzern will deshalb seine Sparprogramme ausweiten.
Evonik setzt auf eine neue Membrantechnologie, um die Produktion von grünem Wasserstoff günstiger zu machen. Das Unternehmen sieht darin großes Wachstumspotenzial, weil die Industrie stärker nach klimafreundlichen Energielösungen fragt.
DSV hat einen wichtigen Schritt in Richtung kommerzieller Nutzung selbstfahrender Lkw gemacht. Die Technologie kann helfen, den Mangel an Fahrerinnen und Fahrern zu verringern und Transportprozesse effizienter zu machen. Gleichzeitig müssen noch technische Herausforderungen gelöst werden.
Eine Großbestellung für Meyer Werft und Siemens Energy gibt der deutschen Offshore-Windbranche neuen Schwung. Die Branche fordert jedoch weitere konkrete Projekte, damit die langfristigen Ausbauziele erreicht werden können.
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