Gesche Lohmann
PR & Communications Manager Mitglieder & Kommunikation
+45 32 83 00 88 gelo@handelskammer.dkDer Ausbau des dänischen Stromnetzes verzögert sich erheblich und wird deutlich teurer. Laut Bericht des Rechnungshofes gefährdet diese Entwicklung die Energiewende. Langfristig könnten die höheren Kosten außerdem die Stromkund:innen stärker belasten.
Die Regierungsbildung kommt nach der Parlamentswahl vom 24. März nur langsam voran. Mette Frederiksen hat mehrere Parteien zu Gesprächen eingeladen. Bisher konnten sich die beteiligten Parteien jedoch noch nicht auf eine neue Regierung einigen.
Der neue Flughafen in Südgrönland hat in der vergangenen Woche den Betrieb aufgenommen, zunächst mit Einschränkungen. Die bessere Infrastruktur soll langfristig Wachstum und Tourismus in der Region stärken. Damit steht das Projekt für einen Ausbau der regionalen Anbindung.
Die dänischen Löhne steigen um 3,8 Prozent und damit deutlich stärker als die Preise. Das erhöht die Kaufkraft spürbar. Gleichzeitig könnten geopolitische Risiken und steigende Energiepreise diesen positiven Effekt in den kommenden Monaten abschwächen.
Der private Konsum in Dänemark bleibt verhalten, obwohl die Einkommen steigen. Unsicherheit, höhere Energiepreise und eine hohe Sparneigung verhindern bislang, dass die privaten Haushalte das Wirtschaftswachstum stärker stützen. Damit bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber schwächer als erwartet.
Dänemarks Exporte sind im Februar deutlich zurückgegangen. Besonders betroffen ist der wichtige US-Markt. Schwache Nachfrage, Handelsbarrieren und steigende Kosten erhöhen den Druck auf Wirtschaft und Beschäftigung.
Dänemark führt eine Notfalllösung ein, mit der Kartenzahlungen auch ohne Internet möglich sind. Das System soll die Versorgungssicherheit stärken. Künftig soll die Lösung auf weitere Bereiche ausgeweitet werden.
Steigende Energiepreise setzen dänische Unternehmen stark unter Druck. Viele Unternehmen reagieren mit Preiserhöhungen. Diese Entwicklung könnte sich zunehmend auf Inflation und Nachfrage auswirken.
Coop verzeichnet erneut deutliche Verluste, verbessert aber das operative Geschäft. Restrukturierungen und Wachstum im Discountbereich sollen den Konzern wieder näher an die Gewinnzone bringen. Außerdem übernimmt das Dänische Institut die Leitung eines internationalen Raumfahrtprojekts zur Entwicklung robuster Robotik für künftige Missionen im All.
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