Ninna Suhr Poulsen
Head of Members & Communications, HR Manager Mitglieder & Kommunikation
+45 33 41 10 36 nsp@handelskammer.dkDie dänische Regierung stellt im Staatshaushalt 2026 Investitionen in Kindertagesstätten, Senioren, Verteidigung und Klimaschutz in Aussicht. Gleichzeitig sollen die Steuern auf Bücher, Kaffee und Schokolade entfallen. Außerdem sinkt die Erbschaftssteuer für Nichten und Neffen.
Die Regierung will die Mittel für die Datenschutzbehörde im Haushaltsentwurf 2026 um fast 11 Prozent kürzen. Die Einsparungen sollen nicht nur kurzfristig gelten, sondern bis 2029 fortgesetzt werden. Damit steht die Datenschutzbehörde vor einer längerfristigen finanziellen Einschränkung.
Dänemark genehmigt den historischen Kauf von acht landgestützten Luftverteidigungssystemen im Wert von 7,8 Milliarden Euro. Die Systeme sollen von vier europäischen Herstellern geliefert werden, darunter auch ein deutscher Anbieter. Der Kauf gehört damit zu den zentralen sicherheits- und verteidigungspolitischen Entscheidungen des Monats.
Die EU-Kommission unterstützt Dänemarks Wiederaufforstungsplan mit fast 630 Millionen Euro Förderung bis 2030. Ziel ist es, 62.000 Hektar neuen Wald zu schaffen. Das Vorhaben verbindet Klimaschutz mit langfristigem Waldaufbau.
Die dänische Wirtschaft bleibt trotz globaler Herausforderungen stabil. Die Regierung erwartet für 2025 ein BIP-Wachstum von 1,4 Prozent und für 2026 ein Wachstum von 2,1 Prozent. Auch Exporte und privater Verbrauch sollen weiter steigen, während die Inflation unter 2 Prozent bleiben soll.
Die Inflation in Dänemark sank im August 2025 auf 2,0 Prozent. Dazu trugen niedrigere Strom- und Lebensmittelpreise bei. Die Kerninflation stieg leicht auf 2,3 Prozent. Der neue Haushaltsplan soll die Inflation im nächsten Jahr weiter senken.
Die dänischen Exporte stiegen im Juli um 3,3 Prozent. Trotz neuer US-Zölle wachsen die Lieferungen in die USA weiter. Gleichzeitig werden die europäischen Märkte optimistisch bewertet.
Ørsted senkt seine Umsatzprognose für 2025 und startet eine große Kapitalerhöhung. Damit will das Unternehmen US-Offshore-Windprojekte finanzieren. Der dänische Staat unterstützt das Vorhaben mit mehr als 4 Milliarden Euro.
Novo Nordisk verlangt ab 2026 fünf Tage Büropräsenz. Das Unternehmen will damit Zusammenarbeit und Entscheidungsprozesse stärken. Die Ankündigung folgt kurz nach der Mitteilung über 9.000 Entlassungen.
Eine Analyse von Ballisager zeigt, dass etwa 25 Prozent der teilnehmenden Unternehmen weniger Homeoffice anbieten wollen. Als Begründung stehen Zusammenarbeit und Teamgeist im Vordergrund. Damit zeichnet sich bei einem Teil der Unternehmen eine stärkere Rückkehr zur Präsenzarbeit ab.
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