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Nordsee soll weltweit größter Knotenpunkt für grüne Energie werden

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Am Montag fand der Nordsee-Gipfel in Hamburg statt, bei dem die Energieminister:innen der Nordsee-Anrainerstaaten, darunter Deutschland und Dänemark, einen Investitionspakt für Windenergie in der Nordsee beschlossen haben. Die intensive Zusammenarbeit bei Offshore-Windparks über Ländergrenzen hinweg soll einen effizienteren Ausbau und geringere Kosten gewährleisten. Ziel der unterzeichneten Vereinbarung ist es, die Nordsee zum weltweit größten Knotenpunkt für grüne Energie zu machen.

Nordsee soll weltweit größter Knotenpunkt für grüne Energie werden

Die wichtigsten Themen des Gipfels:

 

  • Einigung über die grenzüberschreitende Vernetzung von Offshore-Windparks und Investitionssicherheit für die Industrie. Die Vereinbarung umfasst Investitionen in Höhe von 9,5 Mrd. EUR und soll 91.000 Arbeitsplätze schaffen. Bis 2050 soll damit eine Stromerzeugung von 300 GW und die Versorgung von 330 Millionen Haushalten sichergestellt werden.
  • Ein gemeinsamer Beitrag, um die Nordsee zum Stromdrehkreuz Europas für grüne Energie zu machen. Das bedeutet auch, dass die Energieinfrastruktur besser vor physischen und virtuellen Angriffen geschützt werden muss. Dies soll durch eine effizientere Nutzung der Energie aus Offshore-Windparks und eine engere Koordinierung und Zusammenarbeit erreicht werden.
  • Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark beim Großprojekt zum Bau der Bornholm Energy Island. Deutschland und Dänemark haben sich darauf geeinigt, wie die Kosten verteilt werden sollen, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den wirtschaftlichen Vorteilen des Projekts und der Verteilung erneuerbarer Energien zu erreichen. Es soll ein Offshore-Windpark entstehen, der 3 Millionen Haushalte in Deutschland und Dänemark mit Strom versorgen soll. Die Vereinbarung muss jedoch zunächst vom deutschen und dänischen Parlament genehmigt werden.

 

Neben den zehn Ländern, die am Nordsee-Gipfel teilnahmen, waren erstmals auch Vertreter:innen der NATO anwesend. Grund dafür sind erhöhte Investitionen in die Sicherheit von kritischer Infrastruktur in der Nordsee wie Stromnetze, Pipelines und Datenkabel.

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