Das ist eine zentrale Voraussetzung für den weiteren Ausbau der grenzüberschreitenden Wasserstoffinfrastruktur, über die künftig grüner Wasserstoff aus Dänemark an die deutsche Industrie geliefert werden soll.
Auch auf deutscher Seite haben Unternehmen entsprechende Kapazitäten reserviert. Die Vereinbarungen sind allerdings noch nicht verbindlich und können bis Ende 2027 gekündigt werden.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
- Dänische Kapazitätsreservierungen: Mit 557 MW übertreffen die dänischen Unternehmen das Mindestziel für 2026 um 57 MW.
- Deutsche Nachfrage: Abnehmer in Deutschland haben eine entsprechende Transportkapazität reserviert, was den Aufbau einer grenzüberschreitenden Wasserstoffinfrastruktur unterstützt.
- Staatliche Unterstützung: Im September 2026 erhöhte die dänische Regierung die staatliche Unterstützung für die Pipeline um rund 750 Mio. EUR auf insgesamt rund 2,2 Mrd. EUR.
- Nächster Meilenstein: Bis Ende 2027 müssen sich dänische Unternehmen finanziell zur Buchung von mindestens 100 MW Transportkapazität verpflichten.
- Zeitplan: Der dänische Netzbetreiber Energinet rechnet mit einer Inbetriebnahme der Wasserstoffinfrastruktur bis Ende 2030.
Mit den Reservierungen ist eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung des Projekts erfüllt. Entscheidend für die nächsten Schritte sind nun die verbindlichen finanziellen Zusagen der Unternehmen bis Ende 2027.