Andreas Wenzel
Vorstandsmitglied CEO, Deutsch-Dänische Handelskammer
Eine neue politische Vereinbarung soll das wirtschaftliche Risiko des Großprojekts reduzieren, indem der Staat einen größeren Teil des finanziellen Risikos übernimmt, während gleichzeitig die Anforderungen an die Kapazitätsbuchung gesenkt werden. Dadurch können fünf geplante Wasserstoffprojekte ihre Investitionsentscheidungen unabhängiger voneinander treffen. Zudem sollen die neuen Rahmenbedingungen den Zugang zu Fördermitteln aus Deutschland und der EU erleichtern.
Die wichtigsten Punkte:
Im nächsten Schritt müssen Abnahmeverträge mit deutschen Kunden abgeschlossen und Kapazitäten in der Pipeline gebucht werden. Die Branche erwartet nun bessere Exportchancen nach Deutschland, wo Regulierung und Förderprogramme die Nachfrage nach grünem Wasserstoff stützen sollen.
Vorstandsmitglied CEO, Deutsch-Dänische Handelskammer