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Dänemark erhöht staatliche Förderung für Wasserstoffprojekte

Die geplante Wasserstoffverbindung von Esbjerg über Vejen bis zur deutschen Grenze erhält zusätzliche finanzielle Unterstützung vom dänischen Staat.

IStock
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Eine neue politische Vereinbarung soll das wirtschaftliche Risiko des Großprojekts reduzieren, indem der Staat einen größeren Teil des finanziellen Risikos übernimmt, während gleichzeitig die Anforderungen an die Kapazitätsbuchung gesenkt werden. Dadurch können fünf geplante Wasserstoffprojekte ihre Investitionsentscheidungen unabhängiger voneinander treffen. Zudem sollen die neuen Rahmenbedingungen den Zugang zu Fördermitteln aus Deutschland und der EU erleichtern.

 

Die wichtigsten Punkte:

  • Staatliche Förderung: Dänemark stellt zusätzlich rund 750 Mio. EUR für Betriebszuschüsse bereit. Damit steigt die staatliche Förderung für den Zeitraum 2030–2059 auf insgesamt etwa 2,2 Mrd. EUR.
  • Niedrigere Buchungspflicht: Die erforderliche Kapazitätsbuchung sinkt von 500 MW auf 100 MW. Vier der fünf geplanten Projekte können diese Anforderung voraussichtlich jeweils allein erfüllen.
  • Fördermittel: Die fünf Projekte können Fördermittel aus Deutschland und der EU von insgesamt bis zu rund 1,5 Mrd. EUR erhalten.
  • Weiterhin Risiken: Endgültige Abnahmeverträge mit deutschen Unternehmen stehen noch aus. Zudem bestehen Unsicherheiten beim Anschluss der Projekte an das dänische Stromnetz. 

 

Im nächsten Schritt müssen Abnahmeverträge mit deutschen Kunden abgeschlossen und Kapazitäten in der Pipeline gebucht werden. Die Branche erwartet nun bessere Exportchancen nach Deutschland, wo Regulierung und Förderprogramme die Nachfrage nach grünem Wasserstoff stützen sollen.

  • Andreas Wenzel

    Andreas Wenzel

    Vorstandsmitglied CEO, Deutsch-Dänische Handelskammer

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