A coffee about The Copenhagen Way
On 28 April, Signe Kongebro, Global Director for Future Cities at Rambøll, joined Andreas Wenzel for a coffee and shared...
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The Copenhagen Way ist ein Bericht und eine gemeinsame Initiative von Ramboll, Urban Partners und BLOXHUB. Er beschreibt, wie Kopenhagen seit den frühen 1990er Jahren den Wandel von einer Stadt im Niedergang zu einer besonders lebenswerten und wirtschaftlich starken Stadt gestaltet hat. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Vorzeigeprojekte, sondern die Arbeitsweisen dahinter: langfristige Planung, neue institutionelle Strukturen, verlässliche Steuerung und Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Kopenhagens Entwicklung zeigt, dass tiefgreifender städtischer Wandel innerhalb einer Generation möglich ist. Anfang der 1990er Jahre schrumpfte die Bevölkerung, die Arbeitslosigkeit war hoch, viele Wohnungen waren veraltet und der kommunale Haushalt stand unter massivem Druck. Heute gilt Kopenhagen als besonders lebenswerte Stadt und als leistungsfähiger Wirtschaftsstandort in Europa. Der Bericht macht deutlich, dass Städte Krisen nutzen können, um ihre Entwicklung neu auszurichten und langfristig widerstandsfähiger zu werden.
Der Bericht zeigt, dass Kopenhagens Wandel nicht auf einem einzelnen großen Plan oder einem einzelnen Projekt beruhte. Entscheidend war das Zusammenspiel vieler Schritte: Stadterneuerung, Investitionen in Infrastruktur, neue Finanzierungsmodelle, die Wiederbelebung des Hafens, der Ausbau von Kultur- und Innovationsstandorten sowie Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung. Diese Schritte wurden nicht isoliert umgesetzt, sondern über mehrere Jahrzehnte miteinander verbunden.
Langfristige Planung und Zusammenarbeit über Sektorengrenzen hinweg waren zentrale Voraussetzungen für Kopenhagens Entwicklung. Öffentliche Ziele, private Investitionen und institutionelle Verantwortung wurden so miteinander verbunden, dass Stadtentwicklung über einzelne Wahlperioden hinaus möglich wurde. Der Bericht hebt hervor, dass Planung dabei nicht nur als Regulierung verstanden wird, sondern als Rahmen, der Richtung, Umsetzung, Kapital und beteiligte Akteure zusammenführt.
The Copenhagen Way versteht Kopenhagen ausdrücklich nicht als Modell, das andere Städte einfach kopieren können. Der Bericht zeigt Kopenhagen vielmehr als erprobtes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn langfristige Ziele, institutionelle Innovation und gemeinsame Verantwortung zusammenwirken. Die konkreten Lösungen hängen vom jeweiligen lokalen Kontext ab. Die dahinterliegenden Prinzipien können europäischen Städten jedoch Orientierung geben, wenn sie eigene Wege für mehr Widerstandsfähigkeit, Bezahlbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit entwickeln.
Der Bericht verbindet Kopenhagens bisherige Entwicklung mit den Herausforderungen der kommenden Jahre. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, klimaneutrale Energiesysteme, Wasserinfrastruktur, Klimaanpassung, Mobilität, Flächennutzung und neue Formen der Planung. Für die nächste Phase nennt The Copenhagen Way unter anderem die stärkere Vernetzung europäischer Städte, Wohnraum als grundlegende Infrastruktur, integrierte Energiesysteme und Mobilität als bewusste Nutzung begrenzter städtischer Flächen.
Das Projekt wurde in mehreren Phasen entwickelt. Zunächst wurden Erkenntnisse zu Kopenhagens Entwicklung durch Recherchen, Interviews und den Austausch mit Beteiligten zusammengetragen. Anschließend folgten thematische Workshops und Gesprächsrunden, in denen Expert:innen aktuelle und künftige Herausforderungen wie Wohnraummangel, soziale Gerechtigkeit und Klimaresilienz diskutierten. Die Ergebnisse wurden im Bericht zusammengeführt und im September 2025 in Kopenhagen veröffentlicht.
On 28 April, Signe Kongebro, Global Director for Future Cities at Rambøll, joined Andreas Wenzel for a coffee and shared...
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