Wirtschaft bestimmt dänischen Wahlkampf
Wirtschaftliche Themen bestimmen die dänischen Parlamentswahlen am 15. September.Sowohl der „blaue Block“ – die Regierungskoalition – als auch der „rote Block“ haben Programme zur Stärkung des Wachstums formuliert.
Die Regierung setzt unter dem Motto „holdbar vækst” darauf, den Wohnungsmarkt und Wohnungsrenovierungen anzuschieben. Darüber hinaus sollen öffentliche Investitionen vorgezogen und der Einsatz gegen Jugend und Langzeitarbeitslosigkeit verstärkt werden. Das Paket soll für den Haushalt 2020 neutral sein, mithin durch Einsparungen in den Folgejahren finanziert werden.
Der „rote Block“ will im nächsten Jahr öffentliche Investitionen im Umfang von 5 und im folgenden Jahr von 10 Milliarden Kronen vorziehen. Es soll in Zukunftsjobs – vor allem grüne Technologien – investiert werden. Mit Arbeitgebern- und Arbeitnehmern soll vereinbart werden, dass alle eine Stunde länger arbeiten. Es soll besser und schneller ausgebildet werden. Darüber hinaus soll der Wohlfahrtsstaat, vor allem in den Bereichen Gesundheit und öffentlicher Personennahverkehr gestärkt werden.
In den Meinungsumfragen führt die Opposition weiterhin deutlich vor der Regierung.
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Steigende Investitionen in erneuerbare Energien in Dänemark
Jeder vierte Verbraucher in Dänemark überlegt, in Solaranlagen zu investieren. Die aktuelle Umfrage der unabhängigen Organisation ’Go‘ Energi’ zeigt, dass das Interesse an Solarenergie in Dänemark noch nie so groß war.
Begünstigt wird dieser Trend durch die vorteilhaften Investitionsbedingungen für Solarzellen und Solarkollektoren. Die Kosten für Solarzellen sind seit 2009 um 50 Prozent gesunken. Gleichzeitig sind die Energiepreise stark gestiegen. Außerdem sind die Zinsen für Kredite niedrig und die neuen Steuervergünstigungen für Handwerker in Dänemark machen die Montage der Solaranlagen billiger.
Parallel zu dieser Entwicklung nehmen auf Bornholm derzeit 2000 Haushalte am weltweit größten Versuch mit intelligent gesteuerter Stromversorgung teil. Das intelligent gesteuerte Stromnetz, auch als ‘smart grid‘ bezeichnet, verbraucht nur Strom, wenn dieser als günstig gilt. Dafür hat jeder am Versuch teilnehmende Haushalt einen „intelligenten“ Stromzähler installiert, der alle 5 Minuten den Strompreis bestimmt. Der Strom wird hauptsächlich von erneuerbaren Energien und einem Kraftwerk gewonnen. Der Versuch soll zeigen, inwiefern sich die Testteilnehmer auf die angepasste Energieversorgung einstellen können. Durch das Projekt erhofft sich Dänemark eine führende Position in der ‘smart grid‘ Technologie.
Quellen: epn.dk; b.dk
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Deutsche Fährreederei sichert Fährverkehr zwischen Aarhus und Kalundborg
Die Förde Reederei Seetouristik (FRS), mit Firmensitz in Flensburg, wird die bereits existierende Fährroute der Mols-Linie zwischen Aarhus und Kalundborg übernehmen. Der Frachtverkehr zwischen Jütland und Seeland kann so aufrecht erhalten werden.
Ab 16. September 2011 will die FRS Gruppe mit drei Abfahrten pro Hafen täglich den begleiteten und unbegleiteten Frachtverkehr im Kattegat weiterentwickeln. Der Bürgermeister von Aarhus, Jacob Bundsgaard, war erfreut über die Aufrechterhaltung der Fährroute, die laut ihm eine wichtige Bedeutung für die Stadt Aarhus und den Hafen hat. Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit für Unternehmen in der Region und die Sicherung von Arbeitsplätzen sind weitere entscheidende Aspekte, die für die Aufrechterhaltung der Fährroute sprechen.
Die FRS Gruppe ist mit 30 Schiffen und rund 1000 Angestellten ein international agierendes Unternehmen, das bereits mit der Rømø-Sylt Linie in Dänemark tätig ist.
Quellen: business.dk, frs.de
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