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Sustainability Certification for Buildings with DGNB

Die Präsentationen

  • Juliane Münch, Drees & Sommer - "DGNB Certification - structure and contents"
  • Elo Alsing, Green Building Council Denmark - "The economics of Green Buildings"
  • Thomas Stampe, Bech-Bruun - "Legal aspects of Green Building"

 


Teilnehmer

Die Teilnehmerliste finden Sie HIER.


Am 12. April 2011 veranstaltete die Deutsch-Dänische Handelskammer  das Afterwork-Meeting „Sustainability Certification for Buildings with DGNB“.


Der Green Building Council Denmark hat sich dazu entschlossen, die deutsche Messmethode für die Nachhaltigkeit von Gebäuden und somit eine angepasste DGNB-Zertifizierungsverordnung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) in Dänemark zu übernehmen. Die Regelungen sollen den dänischen Verhältnissen angepasst werden und einen gemeinsamen Standard für die Planung und Bewertung von Gebäuden sichern.

Die Teilnehmer bekamen einen Überblick über die deutschen Zertifizierungsregelungen und die Folgen für die Implementierung von DGNB in Dänemark.

Projektleiterin Juliane Münch von der Firma Drees & Sommer hielt einen Vortrag mit dem Thema “DGNB Certification Structure and Contents“ und berichtete über die verschiedenen Kennzeichen bei DGNB.

Kernaussagen:

  • DGNB fokussiert auf eine ökologische, wirtschaftliche, soziokulturelle und funktionelle Qualität
  • Gebäude, die das DGNB-Zertifikat erhalten, werden mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet
  • Zur Wahrung ökologischer Qualität wird die Bewertung von Baumaterialien und der Energieverbrauch der Gebäude geprüft
  • Bezüglich soziokultureller und funktioneller Qualität ist unter anderem die Entwicklung einer optimalen Atmosphäre innerhalb und außerhalb des Gebäudes von Bedeutung


Elo Alsing, Vorstandsmitglied des Green Building Council Denmark berichtete unter der Überschrift „The Economics of Green Buildings“ über die Motivation der Betriebe, nachhaltige Lösungen innerhalb der Baubranche zu wählen.

Kernaussagen:

  • Nachhaltige Gebäude haben im Durschnitt 8 - 9 Prozent niedrigere Betriebskosten als konventionelle Gebäude
  • Nachhaltig zu denken, bedeutet in der Regel weniger krankheitsbedingte Ausfälle und eine höhere  Produktivität bei Firmen
  • Ziele der Corporate Social Responsibility (CSR) bei Firmen beinhalten immer mehr nachhaltige  Lösungen
  • Studien zeigen, dass die Unkosten, die mit dem Bau von nachhaltigen Gebäuden verbunden sind, nicht wesentlich höher sind, als die beim Bau von konventionellen Gebäuden

Thomas Stampe von der Anwaltskanzlei Bech-Bruun beleuchtete in seinem Vortrag „Legal aspects of Green Building“ die juristischen Aspekte von nachhaltigem Bauen.

Inhalt des Vortrages:

  • Thematisiert wurden die generell juristischen Einflüsse nachhaltigen Bauens z. B. auf Bauherren, Mieter und Käufer sowie die Beziehungen zwischen den Parteien
  • Der Bedarf einer juristischen Beratung bei der Anfertigung von Mietverträgen für grünes Bauen; es ist wichtig eine „grüne Sprache“ in die Verträge mit einzubinden
  • Welche Verpflichtungen ein Vermieter/ Mieter gegenüber dem nachhaltigen Gebäude in Sachen Instandhaltung und Änderungen hat
  • Wie man den „grünen Status“ behält


Nach den Präsentationen gab es Zeit für Fragen und Kommentare. Ein wichtiger Punkt hierbei war, dass das Zertifizierungssystem den dänischen Verhältnissen angepasst werden soll, auch wenn es eine deutsche Regelung ist. Elo Alsing informierte außerdem darüber, dass der Green Building Council Denmark plant, Kurse über DGNB, in enger Zusammenarbeit mit den DGNB-Experten aus Deutschland, im Mai 2011 zu veranstalten. Bei diesen Kursen sollen „Grüne Experten“ nach  DGNB-Modellen ausgebildet werden.  


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